 |
 |
| Die Jeep Story |
 |
| Als der erste Jeep geschaffen wurde, gab es jedoch noch kein
"Allradantrieb"-Marktsegment. Die wichtigsten Kunden waren die Alliierten
Streitkräfte, die versuchten, den Frieden im kriegsgeplagten Europa wieder herzustellen.
Er wurde als Ersatz für die bewährten Motorräder konzipiert, die zum Überbringen von
Nachrichten zwischen verschiedenen Einheiten der US Army verwendet wurden, doch nur ein
Bruchteil der ersten bis 1945 gefertigten Jeep-Fahrzeuge blieb in den USA. Stattdessen
wurden Hunderttausende der Allzweckfahrzeuge Amerikas nach Europa exportiert. Die
Geschichte des Jeep begann offiziell im Jahr 1941, als Willys-Overland anfing,
Jeep-Fahrzeuge im Werk in Ohio (USA) zu bauen. Doch bereits 1938 wurde für den Jeep der
"Grundstein" gelegt. Die US Army fragte 1940 bei amerikanischen Autoherstellern
nach Angeboten für ein kompaktes, vierrädriges Allzweckfahrzeug. Drei Firmen reichten
Prototypen ein - den "Quad" von Willys Overland, den "Blitz Buggy" von
American Bantam Car Co und den "GP" von Ford. Bantam lieferte der Army im
September 1939 drei Prototypen.Alle drei wogen rund 600 kg, lieferten aber schlechte
Testergebnisse. Der Vize-Präsident der Abteilung Engineering von Willys-Overland, Delmar
"Barney" Roos, schlug zwischenzeitlich ein sogenanntes "Moskito"-Auto
vor. Col Rutherford, dem Leiter der Planungsabteilung des Generalstabs, gefiel, was er im
Dezember 1939 sah, und Willys-Overland entwickelte die Studie schnell zu einem leichten,
wendigen und leistungsfähigen Fahrzeug, das Mannschaften und Waffen transportieren
konnte. |
 |
| Entwicklung |
 |
| Im Juni 1940 besuchten Offiziere der Army auch das Bantam-Werk, um ein
zweites Bantam-Modell als Aufklärungsfahrzeug zu testen. Es wurde als zu leicht befunden
und erneut abgelehnt. Als die Army im Juli jedoch bei mehreren Herstellern wegen einer
schnellen Lieferung von 70 Fahrzeugen anfragte - sie sollten ein Gewicht von 650 kg, eine
Nutzlast von 330 kg, ein Drehmoment von 115 Nm und einen Radstand von 200 cm aufweisen -
war Bantam das einzige Unternehmen, das eine vollständige Lieferung in 75 Tagen zusagte.
Willys bot eine vollständige Lieferung in 120 Tagen an. Bantam gewann also die
Ausschreibung. Barney Roos hingegen fügte seinem erfolglosen Angebot von Willys eine
Notiz hinzu, die besagte, dass bei 650 kg "kein vernünftiges Fahrzeug" denkbar
sei. Er erklärte dies Major HJ Lawes, Offizier für Einkauf und Beschaffung im Camp
Holabird; und Lawes schlug vor, Willys-Overland sollte ein eigenes Pilotmodell bauen, um
dies zu beweisen. Das Bantam-Fahrzeug von 1000 kg überschritt das Vorgabegewicht von 650
kg, war aber noch leichter als der 1200 kg schwere Willys. |
 |
 |
 |
Ein Willys der U.S. 3rd Infantry mit einer Browning
M1917A1
Maschinenkanone als Bewaffnung (1942) |
 |
 |
 |
 |
| Bantam 40 BRC (1941) |
 |
| Der Willys war jedoch das einzige Fahrzeug, das die
Leistungsspezifikationen der Army erfüllte. Das Drehmoment von 140 Nm des mutigen
"Go Devil"-Motors von Willys übertraf sogar die Anforderungen der Army und
stellte die Werte von Bantam und Ford (110 bzw. 115) in den Schatten. Nun da der Army
Prototypen von drei Firmen vorlagen, wurden 4500 Fahrzeuge für Feldversuche bestellt,
1500 bei jeder Firma. Nun wurde zugestanden, dass 650 kg unrealistisch waren; das neue
Sollgewicht betrug 980 kg. Das Team von Roos wollte den Quad leichter machen, indem er
demontiert und neu zusammengebaut wurde, wobei bei jedem Teil nach einem leichteren
Material gesucht wurde. Schließlich lag der Jeep nur 200 g über dem Sollgewicht. Die
Auslieferung der 4500 Fahrzeuge begann im Juni 1941, und die Army entschloss sich, eine
Konstruktion als Standard zu verwenden. Schließlich setzte Willys mit einigen
Änderungen, um Merkmale von Ford und Bantam zu integrieren, den Standard. Im Juli 1941
erhielt Willys einen Vertrag über 16.000 Fahrzeuge. Im Verlauf des Jahres ordnete das
Quartermaster Corps der Army an, dass Willys-Overland seine Pläne Ford offenlegen sollte,
um die Produktion zu erhöhen. |
 |
| Wie der Jeep zu seinem Namen kam |
 |
Im Zweiten Weltkrieg bauten Willys-Overland und Ford 600.000 Jeeps,
wobei Willys über 368.000 und die kleine Firma Bantam nur 2675 Stück lieferte, von denen
die meisten unter dem Lend-Lease Act an Großbritannien und an die Sowjetunion gingen (die
Produktion von Bantam stoppte kurz vor dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour). Die
Produktion von Willys-Overland stieg und der Name Jeep - man nimmt an eine Verballhornung
der Abkürzung "GP" für General Purpose (Allzweck) aber auch "Eugen the
Jeep", eine populäre Comic-Figur - wurden zum Synonym für das Fahrzeug und war bald
ein universelles Wort. Der verstorbene General George C Marshall nannte den Jeep
"Amerikas größten Beitrag zur modernen Kriegsführung". So ist die Geschichte
des Zweiten Weltkriegs auch die Geschichte der frühen Jahre des Jeeps, denn nach 1941
diente er bei jedem Feldzug als Basis für Maschinengewehrschützen, als
Aufklärungsfahrzeug, Lieferwagen, Front-Limousine, Munitionstransporter, Ambulanz und
Taxi.
|
 |
 |
 |
| Jeep Produktion im Willys Werk in Toledo, Ohio (1953) |
 |
| Noch vor Kriegsende plante Willys-Overland einen Jeep für die
Landwirtschaft zu bauen. Daraus entstand 1945 der erste Jeep Universal, der CJ2A, der als
besonderen Luxus sogar eine Heckklappe und Scheibenwischer aufwies! Ein Kombi ganz aus
Stahl folgte 1946, und der langlebige CJ5 kam 1954. Der Name Jeep wurde so bekannt, dass
Willys-Overland ihn am 13. Juni 1950 als internationales Warenzeichen eintrug, welches
heute Eigentum von DaimlerChrysler ist, da Chrysler Corporation 1987 American Motors, den
Nachfolger von Willys-Overland, übernahm. Man nimmt an, der Name Jeep ist eine
Verballhornung der Abkürzung "GP" für General Purpose (Allzweck). |
 |
Jeep Club Austria
|
| A 7082 Donnerskirchen, Industriegelände 1 |
 |
|
|
|
 |
|
 |
 |
| Weitere Ergebnisse zum Thema |
| Jeep |
 |
 |
Der neue Jeep® Commander:
Einzigartig in Leistung und Design |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Der erste Jeep® mit drei Sitzreihen und
Platz für sieben Passagiere |
 |
|
Sitzanordnung ähnlich wie im Theater und
Command-View Sonnendach |
 |
|
Klassenbeste Geländegängigkeit mit
präziser, direkter Dynamik auf der Straße |
 |
|
(DPF) Hochleistungs-V6-Diesel mit serienmäßigem Partikelfilter sowie
HEMI V8-Benzinmotor |
|
 |
| Jetzt schon ein Design-Klassiker, ist der Jeep
Commander der erste Jeep mit serienmäßig drei Sitzreihen für bis zu sieben Passagiere.
Der wendige, robuste Offroader ist für jene Leistungsfähigkeit entwickelt, die nur ein
Jeep® hat, und bietet mehr Eigenschaften, mehr Flexibilität und modernste
Sicherheitstechnologie, die auch für Kunden in Europa und darüber hinaus interessant
sind. |
 |
|
 |
| Filialen: |
 |
 |
| 1050 Wien |
 |
Rechte Wienzeile 87
Tel. 01/5875597-0 |
|
|
 |
 |
 |
Verkauf:
Mo - Fr: 08:00 bis 18:00
Samstag: 09:00 bis 12:00
Werkstatt:
Mo - Do: 07:00 bis 17:00
Freitag: 07:00 bis 15:00 |
|
 |
 |
| 1140 Wien |
 |
Albert Schweitzergasse 1a
Tel: 01/9799478-0 |
|
|
 |
 |
 |
Verkauf:
Mo - Fr: 08:00 bis 18:00
Samstag: 09:00 bis 12:00
Werkstatt:
Mo - Do: 07:00 bis 17:00
Freitag: 07:00 bis 15:00 |
|
 |
 |
| 1211 Wien |
 |
Felmayergasse
Tel: 01/25050-0 |
|
|
 |
 |
 |
Verkauf:
Mo - Fr: 08:00 bis 18:00
Samstag: 09:00 bis 12:00
Werkstatt:
Mo - Do: 07:00 bis 17:00
Freitag: 07:00 bis 15:00 |
|
 |
 |
 |
 |
|
|
 |
| Chrysler Ausstellungshalle |
|
Jeep Ausstellungshalle
mit Galerie |
|
 |
 |
| 1230 Wien |
 |
Breitenfurter Straße 142-144
Tel. 01/80 121-0 |
|
|
 |
 |
 |
Verkauf:
Mo - Fr: 08:00 bis 18:00
Samstag: 09:00 bis 12:00
Werkstatt:
Mo - Do: 07:00 bis 17:00
Freitag: 07:00 bis 15:00 |
|
 |
 |
 |
 |
Chrysler Wien ist als 100%ige
Tochtergesellschaft des Generalimporteurs Chrysler Austria mit sechs Verkaufs- und
Serviceniederlassungen in Wien, Graz und Klagenfurt ein Unternehmen der DaimlerChrysler
AG.
Besuchen Sie unsere Filialen und finden Sie das passende Fahrzeug. Wir
führen Sie gerne durch unser komplettes Sortiment an Neu- und Vorführfahrzeugen der
Marken Chrysler und Jeep und präsentieren Ihnen auf
Wunsch unser großes Gebrauchtwagenangebot. Selbstverständlich sind unsere modernst
eingerichteten Schauräume und Werkstätten mit Spenglerei immer für Sie da und um Ihre
zufriedenheit bemüht! |
 |
 |
 |
AC Austro Car
Handelsgesellschaft m.b.H. & Co OHG
|
| A 1230 Wien, Breitenfurterstrasse 142 - 144 |
 |
|
|
|
|
 |
 |
|
|
 |
 |